Achtung: Alle Tipps zum Immunsystem, die du hier findest, schreibe ich aus bestem Wissen und Gewissen mit dem Hintergrund meiner Ausbildung zur Gesundheitsberaterin und Heilpraktikerin, vor allem aber mit dem Hintergrund meiner ganzheitlichen Ausbildung in Neuro-Training.

Ich bin mir bewusst, dass nicht alles der weitläufig verbreiteten Meinung entspricht.
Darum meine Bitte: Prüfe für dich selbst, was für dich passt. Und nimm das, was für dich passt, als wohlgemeinten Hinweis für deine Unterstützung. Bei Fragen darfst du dich gerne an mich wenden. Den Rest ignoriere bitte einfach.


Vitamin C

Vitamin C. Alter Hase, denkst du? Ja. Stimmt! Allerdings nur, wenn ich einige wichtige Regeln dabei beachte.
Die hier geäußerte Meinung ist meine persönliche Überzeugung und entspricht eventuell NICHT der Meinung Anderer.

1. Dosis:

Zur Stärkung des Immunsystems nehmen wir jede Stunde/alle 2 Stunden bis max. 250 mg Vitamin C ein.
(Natürlich nur tagsüber ;-))
Achtung: Entgegen der gängigen Auffassung empfiehlt Andrew Verity (Neuro-Training) KEIN hochdosiertes Vitamin C!

Sollten dich Hintergründe dazu interessieren, setze dich bitte mit mir in Kontakt.

2. Qualität:

Achte dabei auf jeden Fall auf natürliches Vitamin C. Das „Standard-Vitamin C-Pulver“, das es günstig zu kaufen gibt, wird vom Körper ganz anders verstoffwechselt als das natürliche Vitamin C.
Du könntest natürlich auch hergehen und alle 2 Stunden über Säfte/Smoothies/Obst die 200 mg Vitamin C aufnehmen. Dazu suche im Internet nach Vitamin C -gehalt der einzelnen Obstsorten. Achte in diesem Fall bitte auf Bio-Qualität.
Für alle, die es in diesem Fall "einfacher" haben wollen: Kauft euch natürliches Vitamin C.
Es wird aus Acerola-kirschen oder Hagebutten oder anderen Früchten gewonnen und wird auch so bezeichnet.
Achte darauf, dass es KEINE Zusatzstoffe, wie z.B. Süßstoffe, enthält.
Achte auf die Angabe, wie viel Vitamin C in welcher Menge Pulver vorhanden ist, damit du weißt, wie viel 200 mg entsprechen.


Hygiene beim Essen

 

Achte auf Hygiene beim Essen!
Bevor du mich nun auslachst, lies bitte ein paar Zeilen weiter...
Ja, ich gehe davon aus, dass Jede/r sich sorgfältig die Hände wäscht, auf Hygiene in der Küche achtet, regelmäßig Lappen und Handtücher tauscht usw.

Aber darum geht es mir heute nicht. Mir geht es um eine andere Art von Hygiene...

Und zwar um deinen Magen.

Der Magen ist (nach dem Mund) die erste Stelle im Körper, die dafür zuständig ist, unsere Nahrung zu verdauen. Sackähnlich aufgebaut nimmt er erst einmal alles auf, was wir so zu uns nehmen. Mit seinen scharfen Verdauungssäften durchweicht, knetet und desinfiziert er dann den Speisebrei und trägt dazu bei, dass wir auf diesem Wege nichts Schlechtes zu uns nehmen, bzw. dass Erreger abgetötet werden.
Er tut aber noch mehr.

In der Iridiologie sehen wir, dass die Magenzone direkt am Rand der Pupille angeordnet ist. Dies gibt uns einen Hinweis darauf, was der Magen sonst noch so für uns tut: Er verdaut nämlich nicht nur die Nahrung, die wir zu uns nehmen, er hilft uns auch, zu "verdauen", was sonst so auf uns einströmt. Und das ist momentan nicht wenig. ("Das schlägt mir auf den Magen").

Und genau hier möchte ich heute ansetzen:

Achte beim Essen auf Hygiene deiner Gedanken. d.h. vermeide, wenn irgendwie möglich, die Kombination von "unguten Themen" und Essen.
Heißt konkret: Mag das Virus um uns rum was auch immer tun, schone deinen Magen! Er leistet gerade Schwerstarbeit für dich!
Iss nicht parallel zu den Nachrichten. Kein TV, Kein Radio, und wenn möglich auch kein Tischgespräch in diese Richtung! Ist im Moment schwierig, ich weiß, aber es geht!

Andrew Verity sagt schon lange, (und da mag man zum Glauben stehen, wie man will), dass Dankbarkeit und Wertschätzung, die man vor dem Essen ausdrückt (da haben wir unser Tischgebet) dazu hilft, dass das Essen besser verdaut wird. Vielleicht willst du das heute mal versuchen...

Mit dieser "Psycho-Hygiene" beim Essen unterstützt du deinen Magen. Er wird es dir danken, indem er "besser verdaut". Und zwar in jeder Hinsicht.
Und zweitens - und da haben wir einen weiteren neurologischen Aspekt - beugst du damit irgendwelchen Allergien vor.
Allergien sind bekanntlich Überreaktionen (irgendwelcher Art) auf irgendeinen Stoff.
Alle, die schon einen Tagesworkshop mitgemacht haben, wissen, was es bedeutet, etwas immer wieder zu tun: In 90 Tagen schafft das Gehirn neue Gewohnheiten.
Was macht dann dein Gehirn, wenn du 90 Tage lang z.B: "Müsli zum Frühstück" und "C****" zusammen bringst? Klar - es verbindet beide. Das Gehirn assoziiert dann "Müsli" mit "C*****"...

 

Wenn du das vermeiden möchtest, dann achte gerade jetzt auf Hygiene beim Essen!
Guten Appetit!

 

Zusatztipp:

Alle, die den Kurs "Energy Lift" mitgemacht haben:

Holt bitte eure Unterlagen und macht heute einen "Durchgang für den Magen".


Vitamin D

Tipp des Tages: Vitamin D. Mittlerweile weiß das Jede/r!?

Vitamin D ist  an sehr vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Entsprechend hat ein Mangel an Vitamin D Konsequenzen auf unterschiedlichen Ebenen. Ganz wichtig ist es aber für unser Immunsystem, und darum geht es uns ja momentan.

Wie ihr sicher wisst, kann Vitamin D sowohl mit der Nahrung aufgenommen werden, als auch von Körperzellen selbst gebildet werden.

Und heute möchte ich hier ansetzen, ganz einfach, weil es die "natürlichere" Variante ist.

Wichtig dafür ist Sonnenlicht. Ist euch vermutlich auch bekannt.  Genau dieses bekommen wir diese Tage geschenkt, und ich möchte euch darum ermutigen, dies auszunutzen.

Dabei solltest du Folgendes bedenken:

  • Wie alles ist auch die Zeit, die es braucht, um ausreichende Vitamin D zu produzieren von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehört unter anderem die Hautfarbe (je dunkler, je länger), der Breitengrad, die Höhe usw.
    Aber du kennst dich, und als Faustregel gilt hier: die Hälfte der Zeit, die es bräuchte, bis deine Haut errötet, reicht für dich aus - und du hast eine ordentliche Portion Vitamin D!
  • Ein sehr wichtiger Faktor ist dabei jedoch der Sonnenstand. Nur wenn die Sonne ausreichend hoch steht, ist sie überhaupt intensiv genug, dass das Ganze funktioniert.
    Die Faustregel hierfür: Wenn der Schatten, den die Sonne wirft, maximal so lang ist, wie du groß bist. Das erklärt, warum im Winter, wo die Sonne lange Schatten wirft, eine ausreichende Produktion in unseren Breitengraden fast unmöglich ist.
  • Die Produktion von Vitamin D funktioniert nur, wenn du KEINE Sonnenschutzmittel aufgetragen hast.
     

Ich denke, dass viele Menschen auf diese Weise Sonne tanken – und haben trotzdem Vitamin D-Mangel.
Warum?

Weil sie einen ganz entscheidenden Faktor vergessen, bzw. einen entscheidenden Faktor zu viel benutzen:
die gute, alte Sonnenbrille. Denn die soll ja unsere Augen vor zu viel Sonnenlicht schützen und verhindern, dass die empfindlichen Zellen der Makula geschädigt werden. So die verbreitete Meinung.

Dabei vergisst man jedoch, dass es unsere Augen sind, die eine sehr wichtige Funktion als „Lichtrezeptor“ haben. In dieser Funktion als Sensor melden die Augen, ob und wie viel Licht vorhanden ist und veranlassen dann den Körper, entsprechend zu handeln.

Das passiert über die Zirbeldrüse. Die Zirbeldrüse ist für die Melatoninbildung zuständig (dazu vielleicht irgendwann später an einem anderen Tag) und damit unter anderem für den Rhythmus von Tag und Nacht.

Sie sendet aber auch „Befehle“ an andere Drüsen, wie z.B. den Hypothalamus, der dann wiederum, gewissermaßen als „Chef“ aller Drüsen, das Hormonsystem steuert.

Bei einigen Tieren, wie z.B. Fischen, ist diese Drüse selbst lichtempfindlich.
Bei Säugetieren braucht es dazu die Augen als Sensor, die das, was sie registrieren, dann über den Sehnerv der Zirbeldrüse übermitteln.

Wenn wir bedenken, dass Sonnenbrillen bis zu 100% UV-Licht und ca. 80% des Lichts, das wir sehen, absorbiert, geben wir, wenn wir eine Sonnenbrille tragen, unserer Zirbeldrüse den Hinweis, dass „nur 20% Licht vorhanden sind.

Wenn du heute also mal ein paar Minuten (also die Hälfte der Zeit bis deine Haut erröten würde) OHNE Sonnenbrille spazieren gehst, dann - und erst dann – fängt dein Körper an, für dich Vitamin D zu produzieren, und dein Hormonsystem kommt in Schwung!

Jetzt wieder was Neurologisches – je öfter und mehr ich eine Sonnenbrille trage, desto häufiger gebe ich das Signal „Schatten“, d.h. meine Neurologie lernt und gewöhnt sich daran, „im Dunkeln“ zu sein. Meine Augen werden dann immer lichtempfindlicher – und ich brauche dann irgendwann immer eine Sonnenbrille.

Denn eigentlich haben wir ja einen „eingebauten“ Mechanismus, der uns vor zu viel Licht schützt. Wir haben den Pupillenreflex. In der hellen Sonne schließt sich die Pupille und macht erst wieder weit, wenn wenig Licht da ist. Und wenn wir uns gesund und vitaminreich ernähren, haben auch unsere Zellen im Auge genug Ressourcen, um nicht zu erkranken.

Hinweis: Natürlich gilt das nicht bei Extremsituationen, wie in großer Höhe, bei Schnee und greller Sonne usw.
Oder wenn wir – z.B. beim Auto fahren direkt in die Sonne schauen müssten. Aber ich denke, das ist euch klar.
Und wenn du länger in der Sonne bist, und du nach ca. 20 Min. ausreichend Vitamin D produziert hast, solltest du DANN natürlich deine Haut - und auch die Augen - vor einem Zuviel an Sonnenlicht schützen!
 

Zusatztipp:

Solltet ihr irgendwann einmal doch zu viel Sonne erwischt haben, (oder euch sonst eine Verbrennung zugezogen haben), geht folgendermaßen vor:

Bedeckt die gerötete Hautfläche mit einer Hand und rubbelt C3 (das ist der dritte Halswirbel) auf der Körperseite,
wo die Haut gerötet ist.

Das ist unser Brandschutzreflex. Ihr macht damit eure Neurologie aufmerksam, nach "verbrannten" Zellen zu suchen, und diese zu reparieren.

Also, wenn du dich z.B. am Handrücken der linken Hand am Backblech verbrannt hast, dann lege die rechte Hand auf den linken Handrücken und rubble mit den Fingern der linken Hand C3 auf der linken Seite.
Und - ja - wenn du z.B. am Strand im Bikini/Badehose in der Sonne eingeschlafen bist, und von oben bis unten gerötet aufwachst, dann ist das Arbeit. Aber dann warst du auch irgendwie dumm ;-)). Du musst dann nach und nach die geröteten Hautpartien anfassen, eine Hand drauf legen und mit der anderen Hand rubbeln. (Zur Not jemanden zu Hilfe nehmen) Sorry, das dauert eine Weile...aber - es funktioniert klasse!
Und - ganz klar. Diese Übung ersetzt natürlich NICHT den Ganz zum Arzt (oder Heilpraktiker)

Angst ablösen.

Heute möchte ich euch eine konkrete Übung zur Angstablösung aus Neuro-Training vorzustellen. (Und die kann sich durchaus z.B. aufs Schlafen auswirken)

Warum? Angst macht uns angreifbar - und unser Immunsystem. Und genau dieses wollen wir ja gerade in diesen Zeiten schützen.

Da Jede/r anders tickt, sind es bei Jedem und Jeder von uns unterschiedliche Dinge, die uns im Moment triggern und Angst machen können.

Ich weiß, dass im Allgemeinen gerne die Meinung vertreten wird, Angst sei wichtig, da sie uns schützt...so nach dem Motto...wenn du nur Angst genug hast, dann tust du das Richtige (z.B. im Moment: Angst vor Viren. Daher davonlaufen, zu Hause bleiben und Kontakte meiden...)

Im Neuro-Training sehen wir das anders. Angst steht im Gehirn in direktem Gegensatz zu unseren angeborenen Intelligenzen.
Entscheidungen, die ich aufgrund von Angst fälle, sind demnach immer Entscheidungen, die ich sehr stark aufgrund meiner angeborenen „Kampf-und Flucht“-mechanismen treffe. In solchen Momenten, wo ich Entscheidungen in einer Angst- und damit  Stresssituation fälle,  wiederhole ich einfach oft nur das, was ich immer getan habe. D.h. ich neige dazu, dann in „alte Muster“ zu verfallen. Je nachdem, wie ich gestrickt bin, ist das dann, dass ich z.B. „in die Verteidigung gehe“ oder „davon laufe“ oder ähnliches.

In allen Fällen ist es jedoch so: je mehr Angst ich habe, desto weniger kann ich gezielt nachdenken und meine angeborenen Intelligenzen so nutzen, dass ich auf wirklich zielführende, konstruktive Lösungen komme. (z.B. im Moment – es ist sinnvoll, dass wir uns gegenseitig helfen und uns schützen – und daher bleibe ich so weit wie möglich zu Hause und meide Kontakte).

Auch wenn die Entscheidung  in diesen Fall in beiden Beispielen zu demselben Ergebnis führen kann, ist es für das Gehirn und den ganzen Menschen etwas ganz anderes, ob die Entscheidung aufgrund von Ängsten getroffen wird, oder aufgrund von Nachdenken - und Nutzen unserer Intelligenzen. Denn diese lassen uns die Wahl und zwingen uns nicht in eine Richtung. (Aber davon vielleicht ein anderes Mal mehr)

Hier nun daher eine ganz einfache, aber sehr wirkungsvolle Übung.

Bitte lache nicht darüber, da sie "trivial" aussieht, sondern probiere sie aus!

Wie alles in Neuro-Training beruht sie NICHT auf irgendwelchen Glaubenssätzen, sondern funktioniert rein darüber, was neurologisch bei der Übung passiert. Du löst Blockaden, kommst aus dem "Kampf- und Flucht"-muster und stärkst dein Immunsystem.
Am Besten machst du die Übung, wenn du für dich ein paar Minuten ungestört bist.

  1. Stelle dir vor, was dir Angst macht und male dir die Situation konkret aus.
  2. Wenn es möglich wäre, diese Angst in dir drin zu spüren, wo könnte das sein?
    Schließe die Augen, spüre in dich rein, und schau, wo du sie fühlen könntest.

                 Wenn sie eine Farbe hätte, welche Farbe würdest du der Angst geben?

                  Welche Form würde sie haben?

                  Welches Gewicht könnte sie haben? Wäre sie schwer oder leicht?                 

                  Hätte sie einen Geruch?

                  Hätte sie eine Temperatur?

         Mach damit weiter bis du ein klares Bild von der Angst bekommst.


3. Angst zerstören:

                Stelle dir nun vor, wie du die Angst aus dir heraus holst. (Sei kreativ dabei - raus ziehen, schneiden...)
                
Zerstöre die Angst (Mach sie irgendwie kaputt, egal wie...erschiessen, auflösen,  auf den Mond schicken, usw.)

    Schau dann noch mal an die Stelle in dir, wo die Angst war.

  1. Falls dort noch etwas ist, wiederhole den Vorgang. Bis die Stelle „frei“ ist.
    dann:
             Wie fühlt sich diese Stelle an, ohne die Angst?
             Wenn schlecht, dann geh noch mal zurück und suche, was da noch ist und - löse es ab. (Also es kann sein, da war ein Fels, jetzt noch ein Stein oder ein Sandkorn)

  2. Wenn es sich gut anfühlt, dann überlege..
             Welche Farbe könnte diese Stelle jetzt haben?
             Welche Temperatur?

  3. Vergrößere jetzt dieses gute Gefühl.
             Dehne die entsprechende Farbe aus. Mache sie 10 mal größer.
             Dann mache sie 100 mal größer. 1000 mal größer.
      
  4. Stell dir vor, wie du atmen würdest, wenn da immer das gute Gefühl wäre.
             Atme jetzt so!
            Verteile dieses gute Gefühl und die dazu gehörende Farbe mit jedem  Atemzug in deinem Körper und nimm es in jede Zelle auf.
  5. Genieße den Moment!

Diese Übung kannst du gerne täglich machen. Je mehr Ängste du abgelöst hast, desto eher wird dein Gehirn aufgrund von deiner Intelligenz Entscheidungen treffen!